Zucker

Ob du es glaubst oder nicht: Zucker gehört zu den suchterzeugenden Substanzen.
Du hälst das für Blödsinn? Dann mach einen Selbstversuch. Lass einfach für eine Woche lang komplett alles weg, wo Zucker drin ist. Alle Süssigkeiten, Kekse, Schokobrotaufstriche, Honig, Fertigprodukte wie Ketchup, Senf und Ähnliches. Lies jedes Etikett genau durch, du wirst überrascht sein, wo sich der Zucker überall eingeschlichen hat.
Eine Woche lang. Was passiert? Viele von Euch werden nach kurzer Zeit grantig werden, missgelaunt. Der Sinn dieser Woche ohne Zucker wird in Frage gestellt, schliesslich habt Ihr keinen Diabetes. Du ertappst dich dabei, dass die Gedanken mehr und mehr um Schokolade, Kuchen oder Gummibärchen kreisen. Vielleicht wirst du beginnen nach Süssem zu suchen. Schaffst du die Woche ohne Zucker? Oder kommt es dir gelegen, dass Tante Gertrud Geburtstag hat und man sie nicht dadurch verärgern darf, dass man ihren leckeren selbstgebackenen Kuchen ablehnt? Schliesslich zeigt die Umwelt  ja auch nicht unbedingt Verständnis für diese seltsame Idee.

Zucker spricht dasselbe Hirnareal an wie andere suchterzeugende Substanzen z.B. Nikotin. Menschen mit Zuckersucht, denen man den Zucker entzieht, verhalten sich wie Junkies ohne Drogen. Sie werden agressiv, bekommen körperliche Entzugssymptome wie Kopfschmerz, Unruhe, Zittern, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen....  
"Das kann doch gar nicht sein" wirst du jetzt denken. Doch, das kann sein. Es ist tatsächlich so.
 
Wenn du zu den Zuckersüchtigen zählst, musst du einen Entzug machen um davon los zu kommen. Ohne das wird es nicht gehen.
Ist das denn überhaupt nötig?
Es kommt darauf an, was du für dich und dein Leben willst. Willst du stetig zunehmen und irgendwann krank werden, oder willst du ein suchtfreies Leben führen? Du entscheidest, wo es hingeht.

Zucker führt zu Überaktivität und Unruhe, das Auf- und Ab des Blutzuckerspiegels macht launisch und stört die Konzentration.

 

Weizen

Bei dem Genuss von Weizen, egal ob Weissmehl oder Vollkornmehl, erhöht sich unser Blutzucker sehr stark. Ebenso gut könnten wir einen Löffel Haushaltszucker essen. Auf die starke Erhöhung des Blutzuckerspiegels folgt die Ausschüttung einer grossen Menge Insulin. Insulin öffnet die "Tür zur Zelle", d.h. der Zucker wird aus dem Blut in die Zellen geschleust. Nach etwa 2 Stunden ist der Blutzucker unter den Ausgangswert gesunken, wir bekommen wieder Hunger.
Die Leber baut den Zucker schnell in eine Speicherform, in Fett, um, das zu Bauchfett wird.
Ein Problem bei dieser starken Erhöhung des Blutzuckers bei jeder Mahlzeit mit Weizen ist, dass die Zellen insulinresistent werden. Dieses Phänomen ist die Vorstufe des Diabetes.
Weil die Bauchspeicheldrüse immer viel Insulin produzieren und ausschütten muss, ermüdet sie irgendwann. Der Diabetes manifestiert sich.
Ein weiteres Problem, das durch den Konsum von Weizen entsteht, ist, dass die im Weizen enthaltenen Proteine (Gliadin) unsere Darmschleimhaut schädigen. Die Barrierefunktion wird gestört und Stoffe, die normalerweise nicht in unseren Körper gelangen sollen, können hindurch treten. Das Immunsystem wird aktiviert, es kommt zu Entzündungen. Daraus entstehen Krankheiten wie Allergien, rheumatoide Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen.
Die bekannte Intoleranz gegen Gluten, das Klebereiweiss des Weizen, ist oft nur die Spitze des Eisbergs. Denn es ist möglich, dass die Symptome des Magen-Darmtraktes völlig fehlen. Neuste Forschungen bringen Diabetes Typ 1, Demenz und Sclerodermie mit Zöliakie in Zusammenhang.  In Fällen mit und ohne Darmbeteiligung können die gleichen immunlogischen HLA- Marker im Blut festgestellt werden. Offiziell spricht man dann von einer latenten Zöliakie.
Das Ziel, das wir mit einer gesunden Ernährung verfolgen, muss also auch bedeuten, den Genuss von Weizen mindestens stark zu reduzieren oder am Besten ganz ohne Weizen zu leben.
 
Bauchfett

Das Fett am Bauch ist nicht nur das sichtbare, äussere Fett, das die Hosen enger macht und das T-Shirt spannen lässt, sondern es umgibt auch die inneren Organe. Dieses innere (viscerale) Bauchfett ist das grössere Übel, weil es nicht nur ein kosmetisches, sondern ein grosses gesundheitliches Problem darstellt.
Das viscerale Bauchfett produziert Hormone und ist aktiv wie eine Drüse. Jede andere Körperdrüse hat durch ausgeklügelte Kontrollmechanismen eine natürliche Begrenzung in der Hormonproduktion, damit der Körper im Gleichgewicht bleibt. Nicht so das Bauchfett. Munter und ohne Pause produziert es Östrogen und Entzündungssignale.
Östrogen fördert die Bildung von Brüsten bei Männern und steigert das Brustkrebsrisiko bei Frauen.
Auch die Entzündungssignale stellen ein ernstes Problem dar, denn sie fördern allgemein Entzündungen, Allergien, Herz-Kreislauferkrankungen, Rheuma und Demenz. Entzündungen machen den Körper sauer.

 

Glutamat
Auch als Natriumglutamat, Kaliumglutamat, Kalziumglutamat oder Glutaminsäure deklariert, ist ein Bestandteil fast aller Fertigprodukte. Von der Lebensmittelindustrie wird es zugesetzt, um den Geschmack eines Produktes zu verbessern. So können auch Produkte verkauft werden, die normalerweise keine Akzeptanz der Konsumenten finden würden ( Tiefkühlpizza etc.).
Glutamat gehört neurologisch betrachtet zu den Rauschsubstanzen. Über die Schleimhaut gelangt Glutamat in die Blutbahn und von da direkt ins Gehirn. Seine Moleküle sind so klein, dass sie die Blut-Hirnschranke durchdringen können. Glutamat hat eine direkte Wirkung auf unser Stammhirn. Das Stammhirn steuert unsere Gefühlswahrnehmungen, auch das Hungergefühl und unsere Gewichtsregulierung.
Glutamat macht uns zwar nicht high, aber es erzeugt ein künstliches Hungergefühl. Vorzugsweise auf Essen, das mit Glutamat angereichert wird.
Nach dem Essen von Glutamat kann eine Abnahme der Lern-und Konzentrationsfähigkeit festgestellt werden.
Glutamat steht im Verdacht Parkinson und Alzheimer zu fördern.
Manche Menschen reagieren auf Glutamat auch allergisch. Viele kennen das unter dem Begriff "Chinarestaurantsyndrom". Die Betroffenen reagieren mit Mundtrockenheit, Hautrötungen, Kribbeln und Taubheit der Arme, geschwollenen Lippen, Kopfschmerz, Atemnot, Schwindel und in schlimmen Fällen auch mit Ohnmacht.

Glutamat verbirgt sich hinter den E-Nummern 620- 625.

 

Was ist Glutamat?
Schweineinnereien werden unter Einwirkung von Schimmelpilzenzymen und Salzsäure verkocht. Im Anschluss wird die Säure mit Natronlauge neutralisiert und mit Zuckercouler eingefärbt.

 

 

Aspartam

wirkt ähnlich wie Glutamat. Sie sind chemisch verwandt. Aspartam fördert die Einschleusung von Aluminium ins Gehirn. Aktuelle Forschungen sehen einen Zusammenhang zwischen einer Aluminiumanreicherung im Gehirn und Krankheiten wie Demenz und Parkinson.

Aspartam findet sich als Zuckeraustauschstoff in vielen Light- Produkten, zuckerfreien Kaugummis, Getränken, oder allgemein Fertigprodukten.